Schutz- und Hygienekonzept

Zum Schutz unserer Kunden und Mitarbeiter/-innen vor einer weiteren Ausbreitung des Covid-19 Virus verpflichten wir uns, die folgenden Infektionsschutzgrundsätze und Hygieneregeln einzuhalten.

Unser/e Ansprechpartner/in zum Infektions- bzw. Hygieneschutz

Name: Der aktuelle Vorstand
Tel.: 0421-68552733
E-Mail: vorstand📧casa-cultural.de

Grundsätzlich ist Folgendes einzuhalten

  • Wir stellen den Mindestabstand von 2 Metern zwischen Personen sicher. Das bedeutet, dass im Raum Havanna maximal 10 Personen und im Raum Santiago maximal 14 Personen (zzgl. Tanztrainer/in, Übungsleiter/in) anwesend sein dürfen. Für den Unterricht mit geöffneter Schiebetür über beide Räume sind 24 Personen, davon ist eine der Trainer oder die Trainerin, zulässig. Alle Anwesenden werden ohne Ausnahme auf der Checkliste eingetragen. Gäste und Zuschauer sind nicht zugelassen.
  • In Zweifelsfällen, in denen der Mindestabstand nicht sicher eingehalten werden kann, muss von den Teilnehmer*innen eine Mund-Nasen-Bedeckung getragen werden.
  • Alle Personen mit Atemwegssymptomen oder Verdacht auf Fieber halten wir durch eine Einlasskontrolle von den Vereinsräumlichkeiten fern. Ausnahmen gelten nur bei Schnupfen und Husten bei ärztlich bestätigtem Heuschnupfen / allergischer Rhinitis / Asthma u. Ä.
  • Es sind die jeweils gültigen grundsätzlichen Verordnungen des Landes Bremen zu beachten. Dies gilt besonders hinsichtlich der Versammlungsverbote und Kontaktverbote.
  • Es finden regelmäßige Desinfektionen statt. Ebenso wird regelmäßig gelüftet.
  • Für Kurse, die draußen stattfinden, gelten zusätzliche Regeln.
  • Bei Nordic Walking ist auf einen Abstand von 1,5 Meter zu achten. Eine MNB muss mitgeführt werden, falls der Mindestabstand nicht eingehalten werden kann. Außerdem werden Handschuh getragen, damit die Nordic Walking Stecken keinen direkten Hautkontakt haben.

1. Maßnahmen zur Gewährleistung des Mindestabstands von 2 m

  • Als vorübergehende Maßnahme Einlasskontrolle und Hinweis auf Mindestabstand
  • Aushänge / Hinweisschilder
  • Markierungen

2. Mund-Nasen-Bedeckungen und Persönliche Schutzausrüstung

Alle Personen werden darauf hingewiesen, dass beim Betreten der Vereinsräume eine MNB zu tragen ist. Ausnahmen gelten entsprechend der Verordnung z.B. bei chronisch Lungenkranken (Asthma, COPD) und Kleinkindern.

3. Handlungsanweisungen für Verdachtsfälle

Die Person wird angewiesen, die Räumlichkeiten umgehend zu verlassen. Dafür sind auch die jeweiligen Trainer*innen zuständig, die das Hausrecht im Auftrag des Vorstands ausüben.

Weitere Maßnahmen:

4. Hygienische Maßnahmen

  • Wir sorgen in den sanitären Anlagen für ausreichend Handwaschseife, Einmalhandtücher, im Eingangsbereich und den Tanzräumen für ausreichend Desinfektionsmittel.
  • Die Theke ist entsprechend der Verordnung für Gaststätten ausdrücklich gesperrt.
  • Nach jeder Unterrichtsstunde muss gelüftet werden.
  • Türgriffe, Fernbedienungen und alle weitere Kontaktstellen werden regelmäßig desinfiziert.

5. Inhaltliche Einschränkungen

Tanzen im Sinne von Paartanz gilt als Kontaktsportart. Die jeweils geltenden Beschränkungen sind unbedingt einzuhalten. Zum gegenwärtigen Stand (19.06. 2020) ist Paartanz, bei Paaren aus einem Haushalt, ab 22.06.2020 möglich. Änderungen dieser Regelungen werden bei der Fortschreibung des Hygienekonzepts aufgenommen.

6. Arbeitszeit- und Pausengestaltung

  • Die Umkleiden sind gesperrt, solange die entsprechende Verordnung gilt. Auch die Sanitärräume dürfen nicht als Umkleiden genutzt werden.
  • Das Warten auf den Beginn des Kurses ist in den Räumen nicht gestattet, ebenso das Mitbringen von Gästen. Dazu zählen auch die Trainer*innen, die nicht gerade unterrichten.
  • Die Kurse werden zeitversetzt angeboten, sofern zwei Kurse stattfinden.
  • In den Pausen muss der Mindestabstand in den Räumlichkeiten eingehalten werden.
  • Flure und sanitäre Anlagen dürfen nur mit maximal 2 Personen betreten werden. Das Warten auf den Kursbeginn erfolgt draußen im entsprechenden Abstand.

7. Unterweisung der Mitarbeiter und aktive Kommunikation

Die Mitarbeiter*innen werden persönlich über das vorliegende Hygienekonzept informiert. Es wird ihnen allen in Papierform zugänglich gemacht. Sie werden dazu angehalten, ihren Teilnehmerinnen die geltenden Regeln und Maßnahmen mitzuteilen und um aktive Mitarbeit zu werben. Dafür wird eine Checkliste verteilt, die von den jeweiligen Trainerinnen für jede Stunde unterschrieben werden muss.

Bremen, 19. Juni 2020 (Antje Jess, Vorstand Casa Cultural Bremen e. V.)


Allgemeine Information zur Weiterzahlung von Mitgliedsbeiträgen

Muss ich meinen Mitgliedsbeitrag in einem Verein weiter bezahlen?

“Ja. Mitglieder haben bei Aussetzung des sonst stattfindenen Angebots von Vereinen keinen Anspruch auf Erstattung des Beitrages, wenn aufgrund des Coronavirus derzeit das Angebot nicht stattfinden kann. Ebenso entsteht aus dieser Situation auch kein außerordentliches Kündigungsrecht. Denn in der Regel ist der Mitgliedsbeitrag an einen Verein nicht an konkrete Nutzungen gebunden, sondern ist – wie der Name schon sagt – ein “Beitrag für die Mitgliedschaft”. Als Mitglieder sind Sie vielmehr Teil des Vereins und nehmen keine Dienstleistung in Anspruch. Der Beitrag stellt also nach den vereinsrechtlichen Grundsätzen kein Entgelt dar, sondern dient dazu, den Vereinszweck zu verwirklichen. Mit den Kosten für ein Fitnessstudio, Flug- oder Konzertticket, die bei Ausfall zu erstatten sind, lässt sich ein Vereinsmitgliedsbeitrag daher nicht vergleichen.” (Auszug vom 8.6.2020 aus der Webseite der Verbraucherzentrale, siehe hier.)

Mein Verein bietet keine Aktivitäten an. Kann ich den Mitglieds­beitrag zurück­halten oder mindern oder meine Mitgliedschaft außer­ordentlich kündigen?

“In dieser Frage sind sich Juristen noch uneins. An sich besteht weder ein Minderungs- noch ein Sonderkündigungs­recht. Der Mitglieds­beitrag ist dafür gedacht, das Fort­bestehen des Vereins zu sichern und damit er seine Aufgaben erfüllen kann. Er ist grund­sätzlich kein Entgelt für seine Leistungen. Mit meist knapp kalkulierten Mitglieds­beiträgen decken Vereine haupt­sächlich laufende Kosten. Nach Auffassung der Rechts­experten der Stiftung Warentest berechtigen Absagen von sport­lichen Veranstaltungen, Kursen oder sons­tigen Vereins­angeboten infolge der Schließung aufgrund der Corona-Pandemie deswegen nicht zu Beitrags­erstattungs­ansprüchen. Die Beitrags­verpflichtung eines Mitglieds besteht solange, wie seine Mitgliedschaft im Verein andauert, unabhängig von ausgefallenen Aktivitäten. Mitgliedern bleibt nur der Weg einer ordentlichen Kündigung der Mitgliedschaft zum nächst­möglichen Zeit­punkt.” (Auszug vom 8.6.2020 aus der Webseite der Stiftung Warentest, siehe hier.)